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Agentic AI im Mittelstand — der ehrliche Kickstart

Warum die meisten DACH-Unternehmen bei Agentic AI feststecken und welche drei Entscheidungen in den ersten 30 Tagen wirklich zählen.

Sebastian Lang22. April 20261 Min. Lesezeit

Der Agentic-Hype trifft die Realität

Copilot-Lizenzen sind gekauft, ChatGPT-Enterprise läuft, der erste Agent prototypt. Und trotzdem zeigt die Messung nach 90 Tagen: Adoption bei 12%.

Das ist nicht euer Fehler. Das ist der Normalzustand in DACH.

Was tatsächlich zählt

Drei Entscheidungen in den ersten 30 Tagen:

  1. Ein klarer Use-Case pro Rolle. Nicht „wir machen jetzt KI", sondern „der Dev-Team reduziert PR-Review-Zeit um 40%".
  2. Messbare Baseline. Ohne Zahlen vorher → keine Zahlen nachher → keine Chance auf Rollout.
  3. Ein Owner pro Team. Nicht HR, nicht IT — die Person, die den Engpass spürt und Entscheidungen fällen kann.

Was ihr nicht braucht

  • Einen „KI-Beauftragten" in jeder Abteilung
  • Eine 40-seitige Governance-Richtlinie bevor überhaupt irgendwer tippt
  • Einen Enterprise-Wide-Rollout-Plan für 2027

Unsere Empfehlung für die ersten 30 Tage: ein Team, ein Use-Case, eine Messbarkeit. Skalieren kommt danach.

Über den Autor

Sebastian Lang

Co-Founder · Business & Content Lead

Co-Founder von Sentient Dynamics. 15+ Jahre Business-Strategie (u.a. SAP), MBA. Schreibt über AI-Act-Compliance, ROI-Messung und wie Mittelstand-CTOs agentische KI tatsächlich einführen.

Einmal im Monat. Nur Substanz.

Keine Motivationssprüche. Keine Tool-Listen. Nur was CTOs, COOs und Geschäftsführer in DACH über KI-Adoption wirklich wissen müssen.